Der Eichelhäher (Garrulus glandarius) ist ein Allesfresser. Während der Brutzeit ist es hauptsächlich tierische Nahrung. Von Wirbellosen ernährt er sich hauptsächlich. Aber auch Wirbeltiere stehen auf seinem Speiseplan. Er ist einer der größten Räuber von Vogelnestern, frisst Eier und Jungvögel bis zur Größe eines Sperbers. Fledermäuse fängt er beim Ausfliegen aus dem Tagesversteck ab und sogar Fische verschmäht er nicht. Im Winter wird auf pflanzliche Nahrung umgestellt. Für die kalte Jahreszeit legt sich der Eichelhäher Vorräte an. Bis zu 3000 Eicheln kann er im Monat verstecken. Er ist einer der produktivsten Eichenpflanzer im Wald. Bis in den folgenden Sommer greift der Eichelhäher auf diese Vorräte zurück.
Größe: 32-37 cm
Gewicht: 129-197 g
Verbreitung: weite Bereiche Eurasiens
Nahrung: Allesfresser, hauptsächlich Insekten während der Brutzeit, aber auch Eier und Jungvögel bis zur Größe eines Sperbers. Im Winter Samen und Beeren
Lebensraum: Wälder aller Art, auch Parks und Gartenanlagen
Zugverhalten: Standvogel
Brutzeit: März - Juni
Nest: meist in Bäumen, seltener Sträucher
Fortpflanzung: monogame Saisonehe, oft Dauerehe, 4-6 (3-9) Eier, 1 Brut pro Jahr, Brutdauer 16-19 Tage, verlassen Nest nach 20-23 Tagen
Höchstalter: 17 Jahre 11 Monate
Bestand: 510-690 Tausend Brutpaare in Deutschland, 7,5-14,6 Millionen in Europa, 33,0-62,1 Millionen Vögel weltweit
Status: nicht gefährdet, Trend: stabil
In Deutschland Jahresvogel, Zugvogel, Wintergast, brütet in ganz Deutschland, Trend: stabil